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Archiv 2001 / 2002

Bilder 2001/2002

 

 
  • Rathaussturm
  • Prunksitzung
  • Faschingszug

 

Main-Post 21.01.2002:

Vorschusslorbeeren sowie 
Spott und Hohn

Himmelstadt. Thematischer Mittelpunkt war die Kommunalwahl mit dem Kandidatenkarussell bei der ersten Prunksitzung des Himmelstadter Karnevalvereins "Die Göker" (HiKaV). Bürgermeisterwahl und Kandidaten waren Thema bei der Himmelstadter Prunksitzung Szenenapplaus bekam Himmelstadts Bürgermeister Günter Hofmann, der bei der Begrüßung getreu dem Motto der Session "Der Schuh des Manitu" die Aktiven mit ihren indianischen Namen begrüßte. Prinz Klaus (Kneitz) I., der Feuerwehrkommandant ist, hat den Namen "Spritzender Schlauch, der Flammen löscht".

Eine Zugabe und eine Rakete gab es gleich beim ersten Auftritt der Purzelgarde (Kindertanzgarde). Schnell verteilte sich die hervorragende Stimmung von der Bühne über den ganzen Saal. Unter dem Motto "Ariel, die Meerjungfrau" zeigten die von Yvonne Philipp und Tanja Wagner trainierten Mädchen einen Einblick in die Unterwasserwelt.

Viel Beifall gab es auch für die Nachwuchsgarde in neuen Kostümen. Unter der Leitung von Anja Höfling begeisterten sie mit ihrem Gardetanz und dem Schautanz. Die Prinzengarde unter Leitung von Gerlinde Fiedler, Irmgard Zeißner und Anja Desch zeigten ihr ganzes Können auf der Bühne. Beim Schautanz führten sie unter dem Motto "Disco-Fever" in die 70er Jahre. Erst nachdem die Elfe ihr Füllhorn über sie ausgeleert hatte, wirbelten die Mitglieder des Männerballetts, als Kobolde verkleidet, über die Bühne. Den närrischen Bogen zur Politik und zum Kandidatenroulette schlugen Günter Blöchinger, Ingrid Blöchinger, Andrea Fischer, Claudia Hemmelmann und Roland Hegler. Dank ernteten der nach der Kommunalwahl scheidende Bürgermeister Günter Hofmann sowie Gemeinderat Siegbert Radke. Viele Vorschusslorbeeren bekam Kandidat Harald Führer. Hohn und Spott blieben für Gerd von Vangerow-Nagel übrig, der als "Strohmann" bezeichnet wurde. Aber auch die Gemeinderäte bekamen ihr Fett weg.

Ganz nach dem Motto der Session "Schuh des Manitu" waren beim "Dorfgespräch" am Lagerfeuer vor dem Indianerzelt Ewald Hemmelmann, Johannes Detter, Margit Pappenberger und Rita Lummel gekleidet. Nicht allzu gut kam die Verwaltungsgemeinschaft Zellingen weg. Auch die Agenda 21, der ausgerechnet in Himmelstadt gelandete "Paradiesvogel" Gerd von Vangerow-Nagel, die geplante Autobahn und die an der verschneiten Staustufe in einem Schiff liegen gebliebenen Amerikaner wurden aufs Korn genommen. Als gestresstes Faschingskind brillierte Torsten Kneitz in der Bütt, der Einzelheiten der Fünften Jahreszeit zum Prinzenpaar Klaus I. und Ingrid I. darbot. Klatsch und Tratsch präsentierten als "Waltraud und Mariechen" Anita Werder und Petra Ruppert.

Die aus dem Publikum geholten Politiker Günter Hofmann (mit blonder Perücke) und Günter Diel gewannen die von der Jugend des HiKaV (Eva Hemmelmann, Simone Gerhard, Carolin Hilpert, Katharina Schäfer, Veronika Duchnik, Jochen Scheb, Ann-Kathrin Gehrsitz sowie Sonja Hemmelmann) veranstalteten "Casting Show" im Studio 123 der Himmelstadter Wegwerfhall, da keiner der angemeldeten Kandidaten die Jury überzeugen konnten. Immer wieder Szenenapplaus erhielten "Die drei Tenöre" Gerhard Fischer, Florian Fischer und Oliver Flach für ihren Auftritt, der von sportlichen Verrenkungen gekennzeichnet war.

Viel Beifall, aber auch Buh-Rufe bekamen Sitzungspräsident Heinz Pappenberger und der Elferrat des HiKaV bei der Vereidigung. Zusammen mit den neuen Elferräten - erstmals Frauen - Daniela Lummel, Kathrin Gehrig sowie Martin Gehrsitz gelobten sie, sich an elf närrische Regeln zu halten. Als Gast bei der ersten Prunksitzung in Himmelstadt präsentierten sich die "Lorbser" aus Eußenheim mit Elferrat, Sitzungspräsident Thomas Wolf sowie dem Prinzenpaar Edwin I. und Hiltrud I. Prinzengarde sowie Wolfgang Schalling und Bernhard Hahn mit ihrem "Zwiegespräch". Aus Karlstadt nahmen von der KaKaGe dessen Prinzenpaar Jens-Peter I. und Martina I. an der Sitzung teil.

Routiniert führte der Sitzungspräsident der "Göker" Heinz Pappenberger durch den Abend, unterstützt vom Gesellschaftspräsidenten Uwe Heppenstiel sowie Prinz Klaus I. und Prinzessin Ingrid I. Für die musikalische Gestaltung sorgte die Himmelstadter Dorfmusikanten unter der Leitung von Rudi Schmitt.

 

Rathaussturm frei nach
"Schuh des Manitu"


Himmelstadt (pet) Gegen die "Skytown" - Indianer als völlig chancenlos erwiesen sich die Himmelstadter Siedler rund um ihren großen Boss "Geronimo" Günter Hofmann beim diesjährigen Rathaussturm.

Der sonntägliche Frieden herrschte in Himmelstadt nicht lange, denn die Indianer hatten ihren Überfall auf den Planwagen der vorbeiziehenden Siedler für Punkt elf Uhr elf angesetzt. Deren Anführer, Bürgermeister Günter Hofmann, wurde prompt an den Marterpfahl gefesselt und dazu genötigt, sowohl die Gemeindekasse als auch seine Regentschaft abzugeben. Letztere wurde von dem neuen Himmelstadter Prinzenpaar, Klaus I. und ihrer Lieblichkeit Ingrid I., mit Freuden entgegengenommen. Auch der Sparstrumpf des Gemeinderats mit dem üblichen Betrag von 111 Mark (die fehlenden elf Pfennige wurden für die Anschaffung des Sockens benötigt) ging an das Prinzenpaar. Natürlich durfte auch die Bestrafung der Gemeinderäte nicht im Programm fehlen. Diese fiel, je nach Laune des ersten Sitzungspräsidenten Heinz Pappenberger, mehr oder weniger schlimm aus. So muss sich Heavy- Metal-Fan Ewald Hemmelmann nun damit abfinden, pro Woche eine CD der Kastelruther Spatzen hören zu müssen. Die königlichen Insignien in Form von Friedenspfeife für den Prinzen und Tomahawk für die Prinzessin (man beachte die Verteilung) wurden noch übergeben, die ersten Glückwünsche von Kollegen aus Karlstadt und Hundsbach entgegengenommen, und dann durfte auch das gemeine Volk gratulieren und mit den neuen Regenten feiern. Und wie feiern echte Indianer wohl anders als mit viel Feuerwasser, Manitu-Eintopf und guter Musik...



Kinderprinz "besorgte" das große Prinzenpaar
Klaus I. und Ingrid I. inthronisiert

Himmelstadt (pet) Die Frage, wer das diesjährige Himmelstadter Prinzenpaar wird, blieb wieder einmal bis beinahe zum Schluss ungeklärt. Gegen Ende des Rathaussturms war es endlich soweit - das Geheimnis wurde gelüftet: das neue Prinzenpaar heißt Klaus I. und Ingrid I. Beide waren bisher noch nicht im HiKaV aktiv, sind aber dennoch nicht ganz unerfahren. Sie waren im Heimatort ihrer Lieblichkeit, Unterdürrbach, engagiert, wenn es auf die fünfte Jahreszeit zuging. Ingrid kommt von dort, beide wohnten eine Zeit lang in Unterdürrbach. Prinz Klaus war im Elferrat der "Dürrbacher Kaviar", die Prinzessin war unter anderem als Gardetrainerin und als Schriftführerin tätig.

Zu ihrem Amt als Prinzenpaar kamen die beiden durch ihren Sohn Torsten, der bereits im Himmelstadter Kinder-Elferrat saß und dieses Jahr das Amt des Kinderprinzen übernehmen wollte. Eine passende Prinzessin, Nadine I. hatte er schnell gefunden. Auch er hat Vorerfahrung, denn er war bereits einmal Kinderritter in Unterdürrbach. Doch das richtige Prinzenpaar fehlte noch. Schließlich fragte er seine Eltern und die stimmten glücklicherweise auch zu, denn wer weiß, ob sich sonst noch ein Prinzenpaar gefunden hätte. Im gewöhnlichen Leben ist Klaus Kneitz als Bauingenieur tätig, in seinem Heimatort ist er als Feuerwehrkommandant bestens bekannt. Auch Ingrid Kneitz, Hausfrau und Mutter zweier Söhne, unterstützt die Feuerwehr mit ihrem Können. Bis zum Aschermittwoch haben also Klaus I. mit ihrer Lieblichkeit Ingrid, sowie Torsten I. und Nadine I. die Regentschaft über Himmelstadt.

Countdown
Es sind noch genau



bis Faschingsanfang

(C) 2007


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