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Archiv 2003 / 2004

Bilder 2003/2004

 

 
  • Rathaussturm
  • 1.Prunksitzung
  • 2.Prunksitzung
  • Kindersitzung
  • Seniorensitzung
  • Rosenmontagszug

 

Himmelstadter Karnevalsverein „Die Göker“ e.V. Kindertanzgarde gewinnt Minigardeturnier 

Auch in diesem Jahr (07.03.) veranstaltete die „Kräuter-Elf“ aus Schwebheim ihr Minigardeturnier (bis 12 Jahre). Es war das neunte Turnier und der Himmelstadter Karnevalsverein war zum neunten Mal dabei. Wie im letzten Jahr war der HiKaV mit zwei Garden vertreten. Die Kindertanzgarde mit ihrem Schautanz „Peter Pan“ und die kleinsten des HiKaV, die Bambinies mit ihrem Schautanz „Dschungelbuch“. Die Kindertanzgarde unter der Leitung von Yvonne Philipp und Tanja Müller-Wagner gewann das Turnier, mit einem großen Abstand von knapp 20 Punkten, zum ersten Mal. Platz. Die zielstrebige Arbeit der Trainerinnen mit Ihren Mädels wurde durch diesen Sieg belohnt. Die Bambinies unter der Leitung von Kerstin Philipp und Melanie Amthor erreichten einen guten 8. Für die Betreuung beider Garden zeichneten Erika und Nicole Philipp verantwortlich. 

 

Der HiKaV sagt Dankeschön 

Die Fasenachts-Session ist zu Ende. Die Kostüme und die Narrenkappen sind eingepackt. Das Präsidium des HiKaV möchte sich bei allen Besuchern der Gala-, Kinder- und Seniorenprunksitzungen recht herzlich für Ihr kommen bedanken. Dank auch an die Besucher des Rathaussturms und des Rosenmontagszugs. Ohne all die Aktiven und Helfer vor und hinter der Bühne, sowie vor, während und nach dem Rosenmontagszugs und den Prunksitzungen geht nichts. Auf Euch können wir nicht verzichten, deshalb allen ein herzliches Dankeschön. Wir freuen uns schon auf das Jubiläum 2005. Die Planung läuft für 33 Jahre HiKaV. 

 

Bei den Engeln war der Teufel los 

Himmelstadt Himmel und Hölle: "Bei den Engeln ist der Teufel los"! Gleich zwei Mal bemühten die Narren beim Himmelstadter Rosenmontagszug diesen Gegensatz in einer Wagen- und einer Fußgruppe mit toll aufgemachten Engeln und Teufeln. 

Mit dem Himmel hatten sie es dann auch ganz gut erwischt. Zwar ließen Temperaturen um den Gefrierpunkt den Drang nach Bewegung und heißen Getränken nachdrücklich werden, doch im Gegensatz zum Karlstadter Narrenzug am Sonntag blieb es trocken. Gelegentlich wagte sogar die Sonne einen Blick auf das bunte Treiben. 

52 teilnehmende Gruppen 

Eine stolze Zahl von 52 Gruppen mit rund 500 Aktiven aus Himmelstadt und Umgebung - besonders viele aus Karlburg - sorgten für einen imponierenden Rosenmontagszug, der bei den zahlreichen Zuschauern am Straßenrand mit viel Beifall aufgenommen wurde. 

Neben dem Wettstreit Engel-Teufel war natürlich der Rummel um die RTL-Dschungel-Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" willkommener Anlass zur Parodie. Allein drei Wägen witzelten über dieses Thema. Daneben stand die Gesundheitsreform im Visier der närrischen Kritik. Besonderen Beifall ernteten Piraten, Indianer, Kosaken, Mexikaner sowie die "Werntaler-Neandertaler" in ihren farbenprächtigen und einfallsreichen Kostümen. 

Outlaws, Karibik, Legosteine 

Hübsche bunte Akzente setzten die "Outlaws mit Salondamen", die Gilde Clowns und der Wagen "Caribic in Himmelstadt"; die Kleingruppe "Froschkönig" bewies, dass auch mit mäßigem Aufwand eine originelle Idee fantasievoll umgesetzt werden kann. Ein besonders witziger Einfall waren aber auch der "Bunte Mix Legosteine". 

Neben dem Prinzenpaar und dem Elferrat des Himmelstadter Karnevalvereins waren auch das Karlstadter Prinzenpaar und der Elferrat aus der Nachbarstadt mit dabei. 

 

Nur ein Punkt fehlte zum Sieg 

Eussenheim Auch beim 6. Eußemer Männerballett-Grand-Prix in der Eußenheimer Sporthalle kam das Männerballett der Himmelstadter "Göker" auf einen der ersten drei Plätze: Platz zwei. Nur ein Punkt fehlte zum Sieg. 

Unter dem Motto "Wolfgang Amadeus Mozart" verzauberten die Himmelstadter die begeisterten Besucher und verteidigten unter der Leitung von Margit Radke damit ihre hervorragenden Platzierungen aus den beiden Vorjahren. Damit sind sie die einzige Gruppe, die seit Start des Eußemer Männerballetts Grand-Prix im Jahr 1999 immer auf dem "Treppchen" stand. Zu dem Sieg im Jahr 2001 kamen zweite Plätze in den Jahren 2002 und 2003 sowie dritte Plätze 1999 und 2000. 

Immer wieder Szenenapplaus und stehende Ovationen, verbunden mit vielen "Raketen", kennzeichneten die Auftritte der zehn Mannschaften beim 6. Eußemer Männerballett-Grand-Prix in der restlos ausverkauften Sporthalle des Sportvereins (SV). 

Ihren Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen konnten die Männer aus Kempfenbrunn. Unter dem Motto "Neuer Weihnachtstraum" zeigten die sieben Weihnachtsmänner (Leitung Willi Knauf) eine tänzerisch und sportlich ansprechende Darbietung und errangen den dritten Platz. Damit konnten sich die Gäste aus dem Hessischen nach dem Sieg im Jahr 2003 und dem dritten Platz im Jahr 2002 auch dieses Jahr wieder einen Platz auf dem Treppchen erkämpfen. 

Erste wurden die "Südseekrieger" aus Fuchsstadt. Sie begeisterten nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury. Die setzte die Gäste aus dem Landkreis Bad Kissingen hauchdünn mit einem Punkt Vorsprung auf den ersten Platz. Unter der Leitung von Erika Lell und von ihrem Häuptling Ortspfarrer Erich Sauer dirigiert, präsentierten die auf der Bühne sehr friedlichen Krieger einen eindrucksvollen "Kriegstanz". 

Gleichberechtigt auf den vierten Platz kamen alle übrigen teilnehmenden Mannschaften: Erlabrunn, Karsbach, Neuendorf, Retzbach, Seifriedsburg, Stetten und Zellerau. Dabei konnten die als "Ameisen" auftretenden Männer aus Retzbach unter der Leitung von Wolfgang Beck ihren dritten Platz nicht verteidigen. Das erste Mal in Eußenheim präsentierte sich das Männerballett aus Erlabrunn (Leitung Vanessa Holm) unter dem Motto  "Garde einmal anders". 

Als Engel und Teufel traten unter der Leitung von Annette Schaller die Männer aus Zellerau auf, die das erste Mal beim Grand-Prix in Eußenheim teilnahmen. "Im Himmel ist der Teufel los" lautete ihr Motto. Unter dem Motto "Die Piraten kommen" stand der erste Auftritt des Männerballetts aus Neuendorf in Eußenheim unter der Leitung von Isabelle Gröbner-Steg. 

Beim ersten Auftritt in Eußenheim begeisterten die Männer aus Seifriedsburg unter Leitung von Christa Schüpfer die Besucher bei ihrem Auftritt unter dem Motto "Oktoberfest". In der typischen Tracht zeigten sie dabei ihr tänzerisches Können. Barfuß standen bei ihrem Auftritt die Männer aus Karsbach auf der Bühne. 

Unter der Leitung von Ramona Luckhardt wurde "Karneval in Rio" präsentiert. Als "007" präsentierten sich die Männer aus Stetten, die unter der Leitung von Gertrud Deißenberger den Besuchern die Filmgeschichte von James Bond darstellte. 

Unter der Leitung von Ellen Nierla bildeten die Jury Manuela Fretschner, Yvonne Volkenstein, Sabine Keller, Barbara Köhler, Daniela Reuter und Simone Neidert. Bei der Bewertung wurden Kostüme, Ideen und Originalität, Choreographie, Schwierigkeitsgrad sowie Mimik und Gestik berücksichtigt. 

Stürmischen Applaus und viele Beifalls-Rufe und "Raketen" gab es im Rahmenprogramm für die Bambino-Garde, die Mittlere Garde sowie die Prinzengrade der Eußenheimer "Lorbser". Mit stehenden Ovationen wurden die Garden für ihren Showtanz unter dem Motto "Hollywood" belohnt.  Moderator des Abends war Reiner Möhres, der die Begrüßung und Vorstellung der einzelnen Gruppen und ihrer Prinzenpaare dem Sitzungspräsident der "Lorbser" Thomas Wolf überließ. Für die musikalische Begleitung sorgte wie in den Jahren zuvor DJ Matthias aus Oberlauringen. 

Einen besonderen Dank richtete der Sprecher des Eußenheimer Männerballetts Klaus Möhres an den Vorsitzenden des SV Eußenheim Berthold Geßner. Den Abschluss des Grand-Prix bot der nochmalige Auftritt der Siegermannschaft aus Fuchsstadt, die auch für ihre zweite Darbietung mit viel Beifall überschüttet wurden. 

 

Himmelstadt steuert auf den Faschingshöhepunkt zu
Rosenmontagszug, 23.02.2004 

Aufstellung für den „Großen Rosenmontagszug“ ist um 13.00 Uhr im „Gewerbegebiet an der B 27“. Um 13.30 Uhr startet der Gaudiwurm durch die Straßen von Himmelstadt. 

Alle Aktiven freuen sich sehr, wenn Ihr, wie auch im letzten Jahr, kräftig die Straßen säumt und die schönen Kostüme und Wagen bejubelt. Die Zugküchen, links (ab 12.00 Uhr) und rechts (ab 11.30 Uhr) des Maines, sorgen wieder in gewohnter Manier für die Verpflegung. 

Der Zug führt durch folgende Straßen: Daimler- und Rudolf-Diesel-Straße, Brückenstraße, Kirchplatz, Klosterweg, Hauptstraße, Wiesenweg, Mainstraße. Zugauflösung ist auf dem Kirchplatz. Die Anwohner werden gebeten, an den Engstellen, Ihre parkenden Fahrzeuge wegzufahren. Danke! Außerdem bitten wir die Zugteilnehmer aus versicherungstechnischen Gründen die An- und Abfahrt mit leerem Wagen vorzunehmen. Zudem ist das Werfen von Flaschen, Dreck und Abfall zu unterlassen. Zuwiderhandlung wird konsequent zur Anzeige gebracht. 

Anmeldung bei Zugleiter Manfred Lummel Tel.: 0 93 64 / 28 00 anschließend Narrentreiben mit Musik und Tanz in der Mehrzweckhalle. Eintritt frei. Hierzu sind alle Mitwirkenden und Zuschauer herzlichst eingeladen. 

 

HiKaV ehrte verdiente Mitglieder 

Beim Himmelstadter Karnevalsverein „Die Göker“ e.V. wurden bei der 2. Prunksitzung verdiente aktive Mitglieder für Ihre Verdienste um den Verein geehrt. Die Auszeichnung durch die „Föderation Europäischer Narren“ (FEN) nahm der Vizepräsident der FEN-Regionalverband Unterfranken Stefan Grafe vor. 

Mit dem FEN-Jahresorden wurde Michaela Gehrsitz ausgezeichnet. Sie im 11. Jahr aktiv und tanzte von 1994 bis 2003 in der Prinzengarde. Seit 2003 trainiert Sie die Nachwuchstanzgarde. Ebenfalls mit dem Jahresorden wurde Dominik Hagenauer ausgezeichnet. Er ist ebenfalls im 11. Jahr aktiv. 1994-1997 war er Kinderelferrat. 1998-1999 tanzte er in der Schautanzgruppe mit. 1997-1999 trat er als Clown bei den Kinderprunksitzungen auf. Seit 2000 kümmert er sich um Ton und Technik bei den Sitzungen. In dieser Session verstärkte er die Prinzengarde beim Schautanz. 

Mit dem „Narr von Europa in Silber“ wurden vier Aktive ausgezeichnet: Erika Philipp ist im 14. Jahr aktiv. 1987 war Sie Faschingsprinzessin. 1988, 1989 und 1991 trat Sie als Clown bei den Kinderprunksitzungen auf. 1994 bis 1999 war Sie als Büttenrednerin aktiv. Seit 1997 zeichnet Sie für das Pausenbüffett der Aktiven und der Gastvereine verantwortlich. Außerdem ist Sie seit 2002 Betreuerin der Bambini-, Kinder- und Nachwuchstanzgarden. 

Günter Diel ist im 14. Jahr aktiv. 1982, 1985-1992, 1996, 1999, 2003 und 2004 war er als Büttenredner aktiv. 1994 war er Faschingsprinz und tanzte beim Männerballett mit. Auch trat er schon als Clown bei den Kinderprunksitzungen auf. 

Michael Radke ist im 14. Jahr aktiv. 1991-1993 war er Faschingsprinz.  1994, 1998 und 2003 war er Büttenredner. Seit 1995 tanzt er ohne Unterbrechung beim Männerballett mit. 

Benjamin Häcker ist im 14. Jahr aktiv. 1992 war er Büttenredner beim Kinderfasching. 1998-1999 tanzte er bei der Schautanzgruppe. 1994-1997 war er Kinderelferrat. 1992, 1994-1997, 1991, 1993, 1998-1999 sowie 2002-2003 trat er als Clown bei den Kinderprunksitzungen auf. Seit 2000 kümmert er sich um Ton und Technik bei den Sitzungen. In dieser Session verstärkte er die Prinzengarde beim Schautanz. 

Mit der zweithöchsten Auszeichnung dem „Narr von Europa in Gold“ wurde Manfred Lummel ausgezeichnet. Er ist im 32. Jahr aktiv und Gründungsmitglied des Vereins. Von der Gründung des Vereins 1972 bis 1994 war er 2. Gesellschaftspräsident. 1973 und 1999 war er Büttenredner sowie 1974 Faschingsprinz. 1975-1979 trat er als Clown bei den Kinderprunksitzungen auf. 1982 und 1994 tanzte er beim Männerballett mit. Er war über Jahre hin Chef der Büttenredner. Seit 1995 ist er Zugmarschall des weithin bekannten Rosenmontagszuges. 

 

Kinderfasching in Himmelstadt

Auch der Faschingsnachwuchs war in Himmelstadt an der Macht. Unter der Führung des Kinderprinzenpaares Maria I. und Fabian I. sowie Nachwuchsmoderator Thorsten Kneitz ging es bei der Kinderprunksitzung mit vielen Spielen, Clowns und Tanzrunden lustig zu. Doch für eine richtige Prunksitzung durften natürlich auch Büttenreden nicht fehlen, an die sich auch der närrische Nachwuchs heranwagte. 

Besondere Höhepunkte stellten die Schautänze der Purzelgarde, die als Elefanten und Affen verkleidet das "Dschungelbuch" nachempfanden, und der kleinen Garde, die als Peter Pan samt Elfen, Indianern und Piraten auf der Bühne tanzten, dar. Auch die Gastgarde aus Unterdürrbach gab ihr Bestes und begeisterte wie alle anderen Aktiven an diesem Tag ihr junges Publikum. 

 

24-Stunden-Sitzung im nächsten Jahr 

Mit einer Überraschung wartete der Gesellschaftspräsident des Himmelstadter Karnevalvereins "Die Göker" (HiKaV) Uwe Heppenstiel am Anfang der ersten Prunksitzung auf. 

"Im Jahr 2005 werden wird eine 24-Stunden-Prunksitzung durchführen", erläuterte er den zahlreichen Besuchern der ersten Prunksitzung (siehe nebenstehenden Bericht). Am Freitag, 17. Juni, beginnt anlässlich des 33-jährigen Bestehens des HiKaV die Jubiläumsprunksitzung um 1933 Uhr, die dann bis Samstag, 18. Juni um 1933 Uhr dauert. Neben dem TCA Thüngen, der im Jahr 2005 sein 22-jähriges Bestehen feiert, werden weitere Karnevalsvereine den HiKaV bei dieser Prunksitzung unterstützen. Der Gesellschaftspräsident deutete an, dass dies eventuell zu einem Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde führen könnte. Am Sonntag, 3. Juli 2005, feiert der HiKaV dann sein Jubiläum mit einem großen Faschingsumzug. 

Die weiteren Termine für das Jahr 2004: Sonntag, 1. Februar 14.33 Uhr Kinderfasching, Samstag, 7. Februar zweite Prunksitzung um 19.33 Uhr, Sonntag, 8. Februar Seniorensitzung (Beginn 14.33 Uhr) sowie Montag, 23. Februar um 1330 Uhr Rosenmontagszug. Aufstellung 13 Uhr.  

 

Himmelstadt sucht den Supernarr 

Mit einem farbenprächtigen Schautanz endete die erste Prunksitzung der Himmelstadter Karnevalsgesellschaft "Die Göker" (HiKaV). Höhepunkt des Abends war der Schautanz der Prinzengarde unter dem Motto "Starlight Express". 

Bunt gekleidet und durch Dominik Hagenauer, Christian Hagenauer, Benjamin Häcker, Manuel Pröstler sowie Mario Philipp auf Rollerblades verstärkt, bot die Prinzengarde die gesamte Vielfalt und Farbenpracht des bekannten Musicals. Wiederholter Szenenapplaus kennzeichnete auch den Auftritt der männlichen Verstärkung, die auf ihren Rollerblades immer wieder durch die Halle donnerten. 

Den Auftakt des bunten Spektakels in der Mehrzweckhalle des Turn- und  Sportverein Himmelstadt machte die Kindertanzgarde unter der Leitung von Yvonne Philipp und Tanja Müller-Wagner mit dem Schautanz "Peter Pan". Feen, Piraten und Indianer verzauberten die Besucher gleich so, dass die Garde erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen durfte. 

Zugabe-Rufe ernteten auch die Nachwuchsgarde bei ihrem Gardetanz und dem Showtanz "Girls" und die Prinzengarde bei ihrem Gardetanz. Dies galt auch für das Männerballett der HiKaV, das unter dem Motto "Wolfgang Amadeus Mozart" seine tänzerischen Qualitäten bewies. 

Szenenapplaus erhielten auch das Fuschter Männerballett als "Südseekrieger", die Fuschter Prinzengarde bei ihrem Schautanz "Beduinen" sowie die Thüngener Prinzengarde bei ihrem Gardetanz. Als faschingsgeschädigte Kinder präsentierten sich Torsten Kneitz und Nadine Schäfer in der Bütt. Auch nach einigem Hin und Her konnte die Frage nicht beantwortet werden, ob nun auf des Bürgermeisters Unterhose Blümchen sind. 

Für Missverständnisse sorgten am Anfang Christine Diel und Vanessa Lummel, als sie das Motto "Mein erstes Mal" unterschiedlich definierten. Gemeint war nämlich der erste Flug von Christine. Und zur Überwindung der Flugangst wurde mit Hilfe der Bedienung Nicole Häcker schon einmal auf dem Boden geprobt. 

Ihre unterschiedliche Auffassung von der Ehe zeigten beim "Brautexamen" die Eheleute Liesl (Florian Fiedler) und Jockl (Christian Scheb), was beim Pfarrer (Michael Pappenberger) immer wieder auf viel Unverständnis stieß. In der Fernsehsondersendung "Genial daneben" aus Himmelstadt stellte Moderator Thomas Detter seinem Rateteam nicht ganz leichte Zuschauerfragen. Szenenapplaus kam bei der Beantwortung der Frage auf, was im Sommer gegen die große Hitze in Himmelstadt unternommen wurde: Schneemänner aufstellen und den Bewohnern vorspielen, es wäre bereits Winter. 

Ein Generationenkonflikt spiegelte sich bei der Auswahl der Musik wieder, die Vater Ewald Hemmelmann für seine Tochter Sonja zur Teilnahme am Wettbewerb "Die deutsche Stimme" traf. Erst nach längeren Diskussionen setzte sich die Tochter durch und begeisterte auch den Vater für den Hardrock. 

Alles besser wussten die beiden Nörgler vom HiKaV, Ewald Hemmelmann und Johannes Detter. Von einer kleinen Bühne am Ende der Mehrzweckhalle in Himmelstadt konnten sie es nicht lassen, immer wieder ihren "Senf" abzugeben. 

Gesellschaftspräsident Uwe Heppenstiel führte durch den Abend. Als Gäste waren die Elferräte des TCA Thüngen mit ihrer Garde sowie der FFC Fuchsstadt mit Garde und Männerballett vertreten.  

 

Rhythmisch wie ein Schweizer Käse 

Himmelstadt. Zahlreiche Faschingsfreunde  hatten sich auf dem Himmelstadter Dorfplatz  versammelt, um die fünfte Jahreszeit mit dem Rathaussturm würdig zu beginnen. Wie sich aber herausstellte, war der Rathaussturm in diesem Jahr nicht wie gewohnt mit Gefangennahme des Bürgermeisters und des Gemeinderates, sondern kleidete sich in das moderne Gewand einer Castingshow. 

In Anlehnung an die erfolgreiche Sendung "Deutschland sucht den Superstar" riefen auch die Himmelstadter Göker das Motto "Himmelstadt sucht den Supernarr" aus. Statt gefesselt und abgeführt zu werden, bekamen Bürgermeister Harald Führer und seine Gemeinderäte die einmalige Chance, sich als Kandidaten der vierköpfigen, knallharten Jury und den charmanten Moderatoren Rita Lummel und Uwe Heppenstiel zu stellen. Die Gunst der Stunde wurde natürlich genutzt, und so bewarben sich Bürgermeister Harald Führer und Wolfgang Jeßberger als Büttenrednerduo, scheiterten jedoch an der strengen Jury, die lediglich die Empfehlung gab, es doch einmal als Clowns bei der Kinderprunksitzung zu versuchen. Da half selbst der vorher zugesteckte Umschlag nichts, denn die Jury hielt nichts auf Korruption, schon gar nicht bei derartig niedrigen Beträgen, wie sie von den Gemeindeoberhäuptern kamen. Aber auch die Gemeinderäte Rainer Paulus, Oliver Flach, Ewald Hemmelmann und Alexandra Röder hatten bei ihrer Bewerbung um eine Stelle als Büttenredner nicht viel zu lachen. Für "Fastnacht in Franken" seien sie wohl geeignet oder auch für die "Fränkischen Mundarttage", aber mit einer Ausstrahlung wie eine "beheizbare Telefonzelle" und Texten, die aus dem "Bauernblädle" zu stammen schienen, hätten sie bei "Himmelstadt sucht den Supernarr" wirklich keine Chance auf Erfolg, so meinte die Jury. 

Von den harten Juryurteilen abgeschreckt, versuchten sich einige Gemeinderäte da schon lieber in der Kategorie "Garde". Doch auch wenn Gemeinderat Josef Duchnik eine ausbaufähige Performance zeigte, reichte es doch nicht für einen Platz im Männerballett, da er, so ein Jurymitglied, "rhythmisch wie ein Schweizer Käse" sei. Eine gute Figur machte Anneliese Hartmann, die sich gleich zwei echte Gardemädchen zur Verstärkung geholt hatte. Lediglich einen kürzeren Mantel hätten sich so manche Jurymitglieder gewünscht. Mit einem ähnlichen Konzept nicht so viel Erfolg hatte dagegen Uwe Menth, der als "einfallslos" bezeichnet wurde. Als einzige "Zivilperson" versuchte sich schließlich Christine Diel, die sich ihre Unterstützung im Elferrat suchte. Dennoch wurde auch sie geradeso für eine "Prunksitzung im fernen Heßlar" zugelassen, was auch erst nach einem "Trainingslager bei der Muppetshow" möglich wäre. 

Nach diesen harten Juryurteilen und den Wellen von Abweisungen mussten nun ernsthaft Kandidaten beurteilt werden, denn die Kategorie "Prinzenpaare" stand an. Marion und Günter Ittensohn machten den Anfang und die Jury zeigte sich vollkommen begeistert. Auf nicht minderen Beifall stießen auch Anja und Burkhard Höfling. Eher zum Putzen als zum Prinzenpaar eigneten sich nach Jurymeinung Thomas Detter in Begleitung einer der Hexen, die bei der Show als Assistentinnen dienten. Auf positive Resonanz stießen auch Martina und Jürgen Götz. 

Die Jury konnte bei den drei ebenbürtigen Paaren keine wirkliche Entscheidung fällen, lediglich Thomas Detter und Freundin mussten schon einmal ausscheiden. Auch der Klatschtest des Publikums zeigte keine klare Entscheidung, die schließlich von den Sitzungspräsidenten Rita Lummel und Uwe Heppenstiel gefällt wurde. 

 

Jürgen I. und Martina I. noch "Faschingsfrischlinge" 

Himmelstadt (PET) Gegen ihre harte Konkurrenz bei "Himmelstadt sucht den Supernarr" (siehe nebenstehenden Bericht) setzten sich schließlich Martina und Jürgen Götz als Himmelstadter Prinzenpaar durch, das vom Publikum sogleich begeistert gefeiert und beglückwünscht wurden. 

Schon lange hatte Martina den Wunsch gehegt, einmal als Prinzessin über die Himmelstadter Narrenwelt zu regieren. Zu ihrem Leidwesen zeigte sich ihr Mann Jürgen aber nicht gerade begeistert, und so blieb es auch beim Wunsch. Allerdings nur so lange, bis Rita Lummel, Sitzungspräsidentin des HiKaV, sich einschaltete. Sie war es, die es schließlich doch schaffte, Jürgen zu überzeugen. 

Als Martina I. und Jürgen I. spielen die beiden Himmelstadter nun die Hauptrolle im Himmelstadter Fasching, was für die beiden "Faschingsfrischlinge", die bisher lediglich bei den Rosenmontagsumzügen mitgewirkt hatten, sicherlich viele neue Erfahrungen bedeuten wird. Wenn die beiden gerade kein Krönchen tragen oder ein Zepter schwingen, arbeitet Martina in einem Büro und Jürgen ist selbstständig. 

Schon routinierter als ihr erwachsenes Pendant ist das diesjährige Kinderprinzenpaar. Maria I. und Fabian I. durften das Amt bereits im letzten Jahr bekleiden, weshalb sie es in diesem Jahr eigentlich an ein neues Paar abgeben sollten. Doch als das eingeplante Paar absagte, erklärten sich die Viertklässer Maria und Fabian gern noch einmal bereit. 

 

Countdown
Es sind noch genau



bis Faschingsanfang

(C) 2007


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