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Himmelstadter Karnevalsverein „Die Göker“
e.V. Kindertanzgarde gewinnt Minigardeturnier
Auch in diesem Jahr (07.03.) veranstaltete die
„Kräuter-Elf“ aus Schwebheim ihr Minigardeturnier (bis 12 Jahre). Es war das
neunte Turnier und der Himmelstadter Karnevalsverein war zum neunten Mal dabei.
Wie im letzten Jahr war der HiKaV mit zwei Garden vertreten. Die Kindertanzgarde
mit ihrem Schautanz „Peter Pan“ und die kleinsten des HiKaV, die Bambinies mit
ihrem Schautanz „Dschungelbuch“. Die Kindertanzgarde unter der Leitung von
Yvonne Philipp und Tanja Müller-Wagner gewann das Turnier, mit einem großen
Abstand von knapp 20 Punkten, zum ersten Mal. Platz. Die zielstrebige Arbeit der
Trainerinnen mit Ihren Mädels wurde durch diesen Sieg belohnt. Die Bambinies
unter der Leitung von Kerstin Philipp und Melanie Amthor erreichten einen guten
8. Für die Betreuung beider Garden zeichneten Erika und Nicole Philipp
verantwortlich.
Der HiKaV sagt
Dankeschön
Die Fasenachts-Session ist zu Ende. Die Kostüme
und die Narrenkappen sind eingepackt. Das Präsidium des HiKaV möchte sich bei
allen Besuchern der Gala-, Kinder- und Seniorenprunksitzungen recht herzlich für
Ihr kommen bedanken. Dank auch an die Besucher des Rathaussturms und des
Rosenmontagszugs. Ohne all die Aktiven und Helfer vor und hinter der Bühne,
sowie vor, während und nach dem Rosenmontagszugs und den Prunksitzungen geht
nichts. Auf Euch können wir nicht verzichten, deshalb allen ein herzliches
Dankeschön. Wir freuen uns schon auf das Jubiläum 2005. Die Planung läuft für 33
Jahre HiKaV.
Bei den Engeln war der
Teufel los
Himmelstadt Himmel und Hölle: "Bei den Engeln
ist der Teufel los"! Gleich zwei Mal bemühten die Narren beim Himmelstadter
Rosenmontagszug diesen Gegensatz in einer Wagen- und einer Fußgruppe mit toll
aufgemachten Engeln und Teufeln.
Mit
dem Himmel hatten sie es dann auch ganz gut erwischt. Zwar ließen Temperaturen
um den Gefrierpunkt den Drang nach Bewegung und heißen Getränken nachdrücklich
werden, doch im Gegensatz zum Karlstadter Narrenzug am Sonntag blieb es trocken.
Gelegentlich wagte sogar die Sonne einen Blick auf das bunte Treiben.
52 teilnehmende Gruppen
Eine stolze Zahl von 52 Gruppen mit rund 500
Aktiven aus Himmelstadt und Umgebung - besonders viele aus Karlburg - sorgten
für einen imponierenden Rosenmontagszug, der bei den zahlreichen Zuschauern am
Straßenrand mit viel Beifall aufgenommen wurde.
Neben
dem Wettstreit Engel-Teufel war natürlich der Rummel um die
RTL-Dschungel-Sendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus" willkommener
Anlass zur Parodie. Allein drei Wägen witzelten über dieses Thema. Daneben stand
die Gesundheitsreform im Visier der närrischen Kritik. Besonderen Beifall
ernteten Piraten, Indianer, Kosaken, Mexikaner sowie die "Werntaler-Neandertaler"
in ihren farbenprächtigen und einfallsreichen Kostümen.
Outlaws, Karibik, Legosteine
Hübsche
bunte Akzente setzten die "Outlaws mit Salondamen", die Gilde Clowns und der
Wagen "Caribic in Himmelstadt"; die Kleingruppe "Froschkönig" bewies, dass auch
mit mäßigem Aufwand eine originelle Idee fantasievoll umgesetzt werden kann. Ein
besonders witziger Einfall waren aber auch der "Bunte Mix Legosteine".
Neben dem Prinzenpaar und dem Elferrat des
Himmelstadter Karnevalvereins waren auch das Karlstadter Prinzenpaar und der
Elferrat aus der Nachbarstadt mit dabei.
Nur ein Punkt fehlte zum
Sieg
Eussenheim Auch beim 6. Eußemer
Männerballett-Grand-Prix in der Eußenheimer Sporthalle kam das Männerballett der
Himmelstadter "Göker" auf einen der ersten drei Plätze: Platz zwei. Nur ein
Punkt fehlte zum Sieg.
Unter
dem Motto "Wolfgang Amadeus Mozart" verzauberten die Himmelstadter die
begeisterten Besucher und verteidigten unter der Leitung von Margit Radke damit
ihre hervorragenden Platzierungen aus den beiden Vorjahren. Damit sind sie die
einzige Gruppe, die seit Start des Eußemer Männerballetts Grand-Prix im Jahr
1999 immer auf dem "Treppchen" stand. Zu dem Sieg im Jahr 2001 kamen zweite
Plätze in den Jahren 2002 und 2003 sowie dritte Plätze 1999 und 2000.
Immer wieder Szenenapplaus und stehende
Ovationen, verbunden mit vielen "Raketen", kennzeichneten die Auftritte der zehn
Mannschaften beim 6. Eußemer Männerballett-Grand-Prix in der restlos
ausverkauften Sporthalle des Sportvereins (SV).
Ihren Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen
konnten die Männer aus Kempfenbrunn. Unter dem Motto "Neuer Weihnachtstraum"
zeigten die sieben Weihnachtsmänner (Leitung Willi Knauf) eine tänzerisch und
sportlich ansprechende Darbietung und errangen den dritten Platz. Damit konnten
sich die Gäste aus dem Hessischen nach dem Sieg im Jahr 2003 und dem dritten
Platz im Jahr 2002 auch dieses Jahr wieder einen Platz auf dem Treppchen
erkämpfen.
Erste wurden die "Südseekrieger" aus
Fuchsstadt. Sie begeisterten nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury. Die
setzte die Gäste aus dem Landkreis Bad Kissingen hauchdünn mit einem Punkt
Vorsprung auf den ersten Platz. Unter der Leitung von Erika Lell und von ihrem
Häuptling Ortspfarrer Erich Sauer dirigiert, präsentierten die auf der Bühne
sehr friedlichen Krieger einen eindrucksvollen "Kriegstanz".
Gleichberechtigt auf den vierten Platz kamen
alle übrigen teilnehmenden Mannschaften: Erlabrunn, Karsbach, Neuendorf,
Retzbach, Seifriedsburg, Stetten und Zellerau. Dabei konnten die als "Ameisen"
auftretenden Männer aus Retzbach unter der Leitung von Wolfgang Beck ihren
dritten Platz nicht verteidigen. Das erste Mal in Eußenheim präsentierte sich
das Männerballett aus Erlabrunn (Leitung Vanessa Holm) unter dem Motto "Garde
einmal anders".
Als Engel und Teufel traten unter der Leitung
von Annette Schaller die Männer aus Zellerau auf, die das erste Mal beim
Grand-Prix in Eußenheim teilnahmen. "Im Himmel ist der Teufel los" lautete ihr
Motto. Unter dem Motto "Die Piraten kommen" stand der erste Auftritt des
Männerballetts aus Neuendorf in Eußenheim unter der Leitung von Isabelle
Gröbner-Steg.
Beim ersten Auftritt in Eußenheim begeisterten
die Männer aus Seifriedsburg unter Leitung von Christa Schüpfer die Besucher bei
ihrem Auftritt unter dem Motto "Oktoberfest". In der typischen Tracht zeigten
sie dabei ihr tänzerisches Können. Barfuß standen bei ihrem Auftritt die Männer
aus Karsbach auf der Bühne.
Unter der Leitung von Ramona Luckhardt wurde
"Karneval in Rio" präsentiert. Als "007" präsentierten sich die Männer aus
Stetten, die unter der Leitung von Gertrud Deißenberger den Besuchern die
Filmgeschichte von James Bond darstellte.
Unter der Leitung von Ellen Nierla bildeten die
Jury Manuela Fretschner, Yvonne Volkenstein, Sabine Keller, Barbara Köhler,
Daniela Reuter und Simone Neidert. Bei der Bewertung wurden Kostüme, Ideen und
Originalität, Choreographie, Schwierigkeitsgrad sowie Mimik und Gestik
berücksichtigt.
Stürmischen Applaus und viele Beifalls-Rufe und
"Raketen" gab es im Rahmenprogramm für die Bambino-Garde, die Mittlere Garde
sowie die Prinzengrade der Eußenheimer "Lorbser". Mit stehenden Ovationen wurden
die Garden für ihren Showtanz unter dem Motto "Hollywood" belohnt. Moderator
des Abends war Reiner Möhres, der die Begrüßung und Vorstellung der einzelnen
Gruppen und ihrer Prinzenpaare dem Sitzungspräsident der "Lorbser" Thomas Wolf
überließ. Für die musikalische Begleitung sorgte wie in den Jahren zuvor DJ
Matthias aus Oberlauringen.
Einen besonderen Dank richtete der Sprecher des
Eußenheimer Männerballetts Klaus Möhres an den Vorsitzenden des SV Eußenheim
Berthold Geßner. Den Abschluss des Grand-Prix bot der nochmalige Auftritt der
Siegermannschaft aus Fuchsstadt, die auch für ihre zweite Darbietung mit viel
Beifall überschüttet wurden.
Himmelstadt
steuert auf den Faschingshöhepunkt zu
Rosenmontagszug, 23.02.2004
Aufstellung für den „Großen Rosenmontagszug“
ist um 13.00 Uhr im „Gewerbegebiet an der B 27“. Um 13.30 Uhr startet der
Gaudiwurm durch die Straßen von Himmelstadt.
Alle Aktiven freuen sich sehr, wenn Ihr, wie
auch im letzten Jahr, kräftig die Straßen säumt und die schönen Kostüme und
Wagen bejubelt. Die Zugküchen, links (ab 12.00 Uhr) und rechts (ab 11.30 Uhr)
des Maines, sorgen wieder in gewohnter Manier für die Verpflegung.
Der Zug führt durch folgende Straßen: Daimler-
und Rudolf-Diesel-Straße, Brückenstraße, Kirchplatz, Klosterweg, Hauptstraße,
Wiesenweg, Mainstraße. Zugauflösung ist auf dem Kirchplatz. Die Anwohner werden
gebeten, an den Engstellen, Ihre parkenden Fahrzeuge wegzufahren. Danke!
Außerdem bitten wir die Zugteilnehmer aus versicherungstechnischen Gründen die
An- und Abfahrt mit leerem Wagen vorzunehmen. Zudem ist das Werfen von Flaschen,
Dreck und Abfall zu unterlassen. Zuwiderhandlung wird konsequent zur Anzeige
gebracht.
Anmeldung bei Zugleiter Manfred Lummel Tel.: 0
93 64 / 28 00 anschließend Narrentreiben mit Musik und Tanz in der
Mehrzweckhalle. Eintritt frei. Hierzu sind alle Mitwirkenden und Zuschauer
herzlichst eingeladen.
HiKaV ehrte verdiente
Mitglieder
Beim Himmelstadter Karnevalsverein „Die Göker“
e.V. wurden bei der 2. Prunksitzung verdiente aktive Mitglieder für Ihre
Verdienste um den Verein geehrt. Die Auszeichnung durch die „Föderation
Europäischer Narren“ (FEN) nahm der Vizepräsident der FEN-Regionalverband
Unterfranken Stefan Grafe vor.
Mit dem FEN-Jahresorden wurde Michaela Gehrsitz
ausgezeichnet. Sie im 11. Jahr aktiv und tanzte von 1994 bis 2003 in der
Prinzengarde. Seit 2003 trainiert Sie die Nachwuchstanzgarde. Ebenfalls mit dem
Jahresorden wurde Dominik Hagenauer ausgezeichnet. Er ist ebenfalls im 11. Jahr
aktiv. 1994-1997 war er Kinderelferrat. 1998-1999 tanzte er in der
Schautanzgruppe mit. 1997-1999 trat er als Clown bei den Kinderprunksitzungen
auf. Seit 2000 kümmert er sich um Ton und Technik bei den Sitzungen. In dieser
Session verstärkte er die Prinzengarde beim Schautanz.
Mit dem „Narr von Europa in Silber“ wurden vier
Aktive ausgezeichnet: Erika Philipp ist im 14. Jahr aktiv. 1987 war Sie
Faschingsprinzessin. 1988, 1989 und 1991 trat Sie als Clown bei den
Kinderprunksitzungen auf. 1994 bis 1999 war Sie als Büttenrednerin aktiv. Seit
1997 zeichnet Sie für das Pausenbüffett der Aktiven und der Gastvereine
verantwortlich. Außerdem ist Sie seit 2002 Betreuerin der Bambini-, Kinder- und
Nachwuchstanzgarden.
Günter Diel ist im 14. Jahr aktiv. 1982,
1985-1992, 1996, 1999, 2003 und 2004 war er als Büttenredner aktiv. 1994 war er
Faschingsprinz und tanzte beim Männerballett mit. Auch trat er schon als Clown
bei den Kinderprunksitzungen auf.

Michael Radke ist im 14. Jahr aktiv. 1991-1993
war er Faschingsprinz. 1994, 1998 und 2003 war er Büttenredner. Seit 1995 tanzt
er ohne Unterbrechung beim Männerballett mit.
Benjamin Häcker ist im 14. Jahr aktiv. 1992 war
er Büttenredner beim Kinderfasching. 1998-1999 tanzte er bei der
Schautanzgruppe. 1994-1997 war er Kinderelferrat. 1992, 1994-1997, 1991, 1993,
1998-1999 sowie 2002-2003 trat er als Clown bei den Kinderprunksitzungen auf.
Seit 2000 kümmert er sich um Ton und Technik bei den Sitzungen. In dieser
Session verstärkte er die Prinzengarde beim Schautanz.
Mit der zweithöchsten Auszeichnung dem „Narr
von Europa in Gold“ wurde Manfred Lummel ausgezeichnet. Er ist im 32. Jahr aktiv
und Gründungsmitglied des Vereins. Von der Gründung des Vereins 1972 bis 1994
war er 2. Gesellschaftspräsident. 1973 und 1999 war er Büttenredner sowie 1974
Faschingsprinz. 1975-1979 trat er als Clown bei den Kinderprunksitzungen auf.
1982 und 1994 tanzte er beim Männerballett mit. Er war über Jahre hin Chef der
Büttenredner. Seit 1995 ist er Zugmarschall des weithin bekannten
Rosenmontagszuges.
Kinderfasching
in Himmelstadt
Auch der Faschingsnachwuchs war in Himmelstadt
an der Macht. Unter der Führung des Kinderprinzenpaares Maria I. und Fabian I.
sowie Nachwuchsmoderator Thorsten Kneitz ging es bei der Kinderprunksitzung mit
vielen Spielen, Clowns und Tanzrunden lustig zu. Doch für eine richtige
Prunksitzung durften natürlich auch Büttenreden nicht fehlen, an die sich auch
der närrische Nachwuchs heranwagte.
Besondere Höhepunkte stellten die Schautänze
der Purzelgarde, die als Elefanten und Affen verkleidet das "Dschungelbuch"
nachempfanden, und der kleinen Garde, die als Peter Pan samt Elfen, Indianern
und Piraten auf der Bühne tanzten, dar. Auch die Gastgarde aus Unterdürrbach gab
ihr Bestes und begeisterte wie alle anderen Aktiven an diesem Tag ihr junges
Publikum.
24-Stunden-Sitzung im nächsten Jahr
Mit einer Überraschung wartete der
Gesellschaftspräsident des Himmelstadter Karnevalvereins "Die Göker" (HiKaV) Uwe
Heppenstiel am Anfang der ersten Prunksitzung auf.
"Im Jahr 2005 werden wird eine
24-Stunden-Prunksitzung durchführen", erläuterte er den zahlreichen Besuchern
der ersten Prunksitzung (siehe nebenstehenden Bericht). Am Freitag, 17. Juni,
beginnt anlässlich des 33-jährigen Bestehens des HiKaV die Jubiläumsprunksitzung
um 1933 Uhr, die dann bis Samstag, 18. Juni um 1933 Uhr dauert. Neben dem TCA
Thüngen, der im Jahr 2005 sein 22-jähriges Bestehen feiert, werden weitere
Karnevalsvereine den HiKaV bei dieser Prunksitzung unterstützen. Der
Gesellschaftspräsident deutete an, dass dies eventuell zu einem Eintrag ins
Guinnessbuch der Rekorde führen könnte. Am Sonntag, 3. Juli 2005, feiert der
HiKaV dann sein Jubiläum mit einem großen Faschingsumzug.
Die weiteren Termine für das Jahr 2004:
Sonntag, 1. Februar 14.33 Uhr Kinderfasching, Samstag, 7. Februar zweite
Prunksitzung um 19.33 Uhr, Sonntag, 8. Februar Seniorensitzung (Beginn 14.33
Uhr) sowie Montag, 23. Februar um 1330 Uhr Rosenmontagszug. Aufstellung 13
Uhr.
Himmelstadt sucht den
Supernarr
Mit einem farbenprächtigen Schautanz endete die
erste Prunksitzung der Himmelstadter Karnevalsgesellschaft "Die Göker" (HiKaV).
Höhepunkt des Abends war der Schautanz der Prinzengarde unter dem Motto "Starlight
Express".
Bunt gekleidet und durch Dominik
Hagenauer, Christian Hagenauer, Benjamin Häcker, Manuel Pröstler sowie Mario
Philipp auf Rollerblades verstärkt, bot die Prinzengarde die gesamte Vielfalt
und Farbenpracht des bekannten Musicals. Wiederholter Szenenapplaus
kennzeichnete auch den Auftritt der männlichen Verstärkung, die auf ihren
Rollerblades immer wieder durch die Halle donnerten.
Den Auftakt des bunten
Spektakels in der Mehrzweckhalle des Turn- und Sportverein Himmelstadt machte
die Kindertanzgarde unter der Leitung von Yvonne Philipp und Tanja Müller-Wagner
mit dem Schautanz "Peter Pan". Feen, Piraten und Indianer verzauberten die
Besucher gleich so, dass die Garde erst nach einer Zugabe die Bühne verlassen
durfte.
Zugabe-Rufe ernteten auch die Nachwuchsgarde
bei ihrem Gardetanz und dem Showtanz "Girls" und die Prinzengarde bei ihrem
Gardetanz. Dies galt auch für das Männerballett der HiKaV, das unter dem Motto
"Wolfgang Amadeus Mozart" seine tänzerischen Qualitäten bewies.
Szenenapplaus erhielten auch das Fuschter
Männerballett als "Südseekrieger", die Fuschter Prinzengarde bei ihrem Schautanz
"Beduinen" sowie die Thüngener Prinzengarde bei ihrem Gardetanz. Als
faschingsgeschädigte Kinder präsentierten sich Torsten Kneitz und Nadine Schäfer
in der Bütt. Auch nach einigem Hin und Her konnte die Frage nicht beantwortet
werden, ob nun auf des Bürgermeisters Unterhose Blümchen sind.
Für Missverständnisse sorgten am Anfang
Christine Diel und Vanessa Lummel, als sie das Motto "Mein erstes Mal"
unterschiedlich definierten. Gemeint war nämlich der erste Flug von Christine.
Und zur Überwindung der Flugangst wurde mit Hilfe der Bedienung Nicole Häcker
schon einmal auf dem Boden geprobt.
Ihre unterschiedliche Auffassung von der Ehe
zeigten beim "Brautexamen" die Eheleute Liesl (Florian Fiedler) und Jockl
(Christian Scheb), was beim Pfarrer (Michael Pappenberger) immer wieder auf viel
Unverständnis stieß. In der Fernsehsondersendung "Genial daneben" aus
Himmelstadt stellte Moderator Thomas Detter seinem Rateteam nicht ganz leichte
Zuschauerfragen. Szenenapplaus kam bei der Beantwortung der Frage auf, was im
Sommer gegen die große Hitze in Himmelstadt unternommen wurde: Schneemänner
aufstellen und den Bewohnern vorspielen, es wäre bereits Winter.
Ein Generationenkonflikt spiegelte sich bei der
Auswahl der Musik wieder, die Vater Ewald Hemmelmann für seine Tochter Sonja zur
Teilnahme am Wettbewerb "Die deutsche Stimme" traf. Erst nach längeren
Diskussionen setzte sich die Tochter durch und begeisterte auch den Vater für
den Hardrock.
Alles besser wussten die beiden Nörgler vom
HiKaV, Ewald Hemmelmann und Johannes Detter. Von einer kleinen Bühne am Ende der
Mehrzweckhalle in Himmelstadt konnten sie es nicht lassen, immer wieder ihren
"Senf" abzugeben.
Gesellschaftspräsident Uwe Heppenstiel führte
durch den Abend. Als Gäste waren die Elferräte des TCA Thüngen mit ihrer Garde
sowie der FFC Fuchsstadt mit Garde und Männerballett vertreten.
Rhythmisch wie ein
Schweizer Käse
Himmelstadt. Zahlreiche
Faschingsfreunde hatten sich auf dem Himmelstadter Dorfplatz versammelt, um
die fünfte Jahreszeit mit dem Rathaussturm würdig zu beginnen. Wie sich aber
herausstellte, war der Rathaussturm in diesem Jahr nicht wie gewohnt mit
Gefangennahme des Bürgermeisters und des Gemeinderates, sondern kleidete sich in
das moderne Gewand einer Castingshow.
In Anlehnung an die erfolgreiche Sendung
"Deutschland sucht den Superstar" riefen auch die Himmelstadter Göker das Motto
"Himmelstadt sucht den Supernarr" aus. Statt gefesselt und abgeführt zu werden,
bekamen Bürgermeister Harald Führer und seine Gemeinderäte die einmalige Chance,
sich als Kandidaten der vierköpfigen, knallharten Jury und den charmanten
Moderatoren Rita Lummel und Uwe Heppenstiel zu stellen. Die Gunst der Stunde
wurde natürlich genutzt, und so bewarben sich Bürgermeister Harald Führer und
Wolfgang Jeßberger als Büttenrednerduo, scheiterten jedoch an der strengen Jury,
die lediglich die Empfehlung gab, es doch einmal als Clowns bei der
Kinderprunksitzung zu versuchen. Da half selbst der vorher zugesteckte Umschlag
nichts, denn die Jury hielt nichts auf Korruption, schon gar nicht bei derartig
niedrigen Beträgen, wie sie von den Gemeindeoberhäuptern kamen. Aber auch die
Gemeinderäte Rainer Paulus, Oliver Flach, Ewald Hemmelmann und Alexandra Röder
hatten bei ihrer Bewerbung um eine Stelle als Büttenredner nicht viel zu lachen.
Für "Fastnacht in Franken" seien sie wohl geeignet oder auch für die
"Fränkischen Mundarttage", aber mit einer Ausstrahlung wie eine "beheizbare
Telefonzelle" und Texten, die aus dem "Bauernblädle" zu stammen schienen, hätten
sie bei "Himmelstadt sucht den Supernarr" wirklich keine Chance auf Erfolg, so
meinte die Jury.

Von den harten Juryurteilen abgeschreckt,
versuchten sich einige Gemeinderäte da schon lieber in der Kategorie "Garde".
Doch auch wenn Gemeinderat Josef Duchnik eine ausbaufähige Performance zeigte,
reichte es doch nicht für einen Platz im Männerballett, da er, so ein
Jurymitglied, "rhythmisch wie ein Schweizer Käse" sei. Eine gute Figur machte
Anneliese Hartmann, die sich gleich zwei echte Gardemädchen zur Verstärkung
geholt hatte. Lediglich einen kürzeren Mantel hätten sich so manche
Jurymitglieder gewünscht. Mit einem ähnlichen Konzept nicht so viel Erfolg hatte
dagegen Uwe Menth, der als "einfallslos" bezeichnet wurde. Als einzige
"Zivilperson" versuchte sich schließlich Christine Diel, die sich ihre
Unterstützung im Elferrat suchte. Dennoch wurde auch sie geradeso für eine
"Prunksitzung im fernen Heßlar" zugelassen, was auch erst nach einem
"Trainingslager bei der Muppetshow" möglich wäre.
Nach diesen harten Juryurteilen und den Wellen
von Abweisungen mussten nun ernsthaft Kandidaten beurteilt werden, denn die
Kategorie "Prinzenpaare" stand an. Marion und Günter Ittensohn machten den
Anfang und die Jury zeigte sich vollkommen begeistert. Auf nicht minderen
Beifall stießen auch Anja und Burkhard Höfling. Eher zum Putzen als zum
Prinzenpaar eigneten sich nach Jurymeinung Thomas Detter in Begleitung einer der
Hexen, die bei der Show als Assistentinnen dienten. Auf positive Resonanz
stießen auch Martina und Jürgen Götz.
Die Jury konnte bei den drei ebenbürtigen
Paaren keine wirkliche Entscheidung fällen, lediglich Thomas Detter und Freundin
mussten schon einmal ausscheiden. Auch der Klatschtest des Publikums zeigte
keine klare Entscheidung, die schließlich von den Sitzungspräsidenten Rita
Lummel und Uwe Heppenstiel gefällt wurde.
Jürgen I. und Martina
I. noch "Faschingsfrischlinge"
Himmelstadt (PET) Gegen ihre harte Konkurrenz
bei "Himmelstadt sucht den Supernarr" (siehe nebenstehenden Bericht) setzten
sich schließlich Martina und Jürgen Götz als Himmelstadter Prinzenpaar durch,
das vom Publikum sogleich begeistert gefeiert und beglückwünscht wurden.
Schon lange hatte Martina den
Wunsch gehegt, einmal als Prinzessin über die Himmelstadter Narrenwelt zu
regieren. Zu ihrem Leidwesen zeigte sich ihr Mann Jürgen aber nicht gerade
begeistert, und so blieb es auch beim Wunsch. Allerdings nur so lange, bis Rita
Lummel, Sitzungspräsidentin des HiKaV, sich einschaltete. Sie war es, die es
schließlich doch schaffte, Jürgen zu überzeugen.
Als Martina I. und Jürgen I. spielen die beiden Himmelstadter nun die Hauptrolle
im Himmelstadter Fasching, was für die beiden "Faschingsfrischlinge", die bisher
lediglich bei den Rosenmontagsumzügen mitgewirkt hatten, sicherlich viele neue
Erfahrungen bedeuten wird. Wenn die beiden gerade kein Krönchen tragen oder ein
Zepter schwingen, arbeitet Martina in einem Büro und Jürgen ist selbstständig.
Schon routinierter als ihr erwachsenes Pendant
ist das diesjährige Kinderprinzenpaar. Maria I. und Fabian I. durften das Amt
bereits im letzten Jahr bekleiden, weshalb sie es in diesem Jahr eigentlich an
ein neues Paar abgeben sollten. Doch als das eingeplante Paar absagte, erklärten
sich die Viertklässer Maria und Fabian gern noch einmal bereit.
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