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Rathaussturm 14.01.2006
Unter dem Motto „ 1.
Himmelstadter Faschingspostamt“ eröffnete der HiKaV die diesjährige Session
2006.
Mit einem kleinen Festzug
von der Mehrzweckhalle zum Rathaus begann die Eröffnung des Faschingspostamtes
am 14.01.2006.
Dort
wartete bereits die „närrische„ Gemeinde
auf den Überfall des Rathauses, der Gefangennahme des Gemeinderates, sowie der
Enthüllung unserer „Sondermarke 2006“ (das neue Prinzenpaar).
Nachdem die Posträuber das
Rathaus gestürmt und die gefangenen Gemeinderäte auf die Bühne geschleppt
hatten, begann die eigentliche Eröffnung unseres Faschingspostamtes. Hierzu
wurde der Gemeinderat verpflichtet auf der Flöte das Himmelstadter Faschingslied
zu spielen. Sie pfiffen aber sehr schnell darauf und sangen lieber, unter
Mitwirkung der Dorfmusikanten, das Lied. Desweiteren mussten sie nach der
Melodie „Hoch auf dem Gelben Wagen“ ein eigens gedichtetes Faschingslied singen,
dies gelang ihm wesendlich besser als die Flöte zu spielen. Das dann
vorgetragene Gedicht unseres Bürgermeisters umrundete die kulturellen
Darbietungen. Mit dem Faschings(b)engel Anneliese Hartmann warteten wir geduldig
auf unseren Ehrengast, dies war kein anderer als Oliver Kahn.
Da er voll
im Training zur WM steckt und noch etwas erkältet war, über lies er das Reden
dem Gesellschaftspräsidenten Ewald Hemmelmann. Nachdem er den Sonderstempel
gesetzt hatte war Oliver Kahn auch schon wieder unterwegs.
Die Sitzungspräsidentin
Rita Lummel dankte nun den scheidenden Prinzenpaar Rene I. und Daniela I. für
die zurückliegende Session die ja mit unsrer 24 h – Sitzung keine leichte war.
Ebenfalls bedankte sich der Kindersitzungspräsident Felix Scheb bei Pascal I.
und Julia I. mit einer Tüte M&M und merkte an, dass dies auch das passende
Geschenk für unser neues Kinderprinzenpaar sei denn mit M&M hat dies auch etwas
zu tun:
Seine Tollität Prinz
Marius I. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Michelle I.
Noch mehr Spannung kam
auf, als dann das große Prinzenpaar enthüllt wurde die sich als neue Briefmarke
darstellten: Es sind dies
seine Tollität Prinz
Burkard II. und ihre Lieblichkeit Prinzessin Anja I.
Auf unser neues
Prinzenpaar erschallte, wie es sich schließlich gehörte, ein dreifaches
kräftiges „ Himmelstadt Helau“. Das neue Prinzenpaar übernahm sogleich die
Macht und verlassen ihre 11 Paragrafen nicht nur zur Freude der Kinder auch für
die ältern Narren war was dabei.
Auch der vom Schenkenturm
angereiste Ritter Jürgen II. vom Schenken mit seiner Burgfrau Doris I.
übermittelte Ihre besten Glückwünsche an die neuen Prinzenpaare.
Der gelungene Einstieg in
die neue Session wurde von den Narren, bei klierender Kälte, mit Kaffee,
Glühwein, Schnaps und Gulaschsuppe auf dem Kirchplatz noch eingehend gefeiert,
ehe sich das Geschehen in die örtlichen Gasthäuser verlagerte.
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Gondoliere,
Indianer und lebende Puppen auf der Bühne
Himmelstadter
Göker mit buntem Programm bei der ersten Prunksitzung
HIMMELSTADT (PET) „Mit
Stimmung und mit Helau“ feierte der Himmelstadter Karnevalsverein (HiKaV) die
erste Prunksitzung der Session. Die „Göker“ begeisterten das Publikum in der
Mehrzweckhalle mit schmissigen Tänzen, spritzigen Büttenreden und geselligen
Schunkelrunden.
Den oft schwierigen
Sitzungsanfang meisterte die Kindertanzgarde des HiKaV. Mit ihrem bezaubernden
Schautanz „Aladin und die Wunderlampe“ entführten die Mädchen die Zuschauer in
den Orient zu fliegenden Teppichen und reizenden Bauchtänzerinnen. Aladin,
Yasmin, der Dschin und die orientalischen Tänzerinnen wurden mit kräftigem
Applaus belohnt.
Auch bei den Büttenrednern
traute sich der Nachwuchs zuerst. „Wer war dieser Elvis?“ fragte sich Julia
Kübert in ihrer Version von „Who the fuck is Alice“. Unterstützt wurde sie vom
täuschend echten Elvis-Imitat Pascal Kneitz.
Bürgermeister Harald Führer
wagte sich ebenfalls in die Bütt und untersuchte im „Zwiegespräch“ mit
Sitzungspräsidentin Rita Lummel die „Faschingspost“. Neben einer
Recycling-Anweisung des TSV und Öko-Luftschlangen aus Indien fand sich hier auch
eine Antwort auf die Frage nach dem Prinzenpaar 2007: Prinzessin Angie I. und
Prinz Benedikt XVI.!
Für die erste Rakete des Abends
sorgte Tanzmariechen Katharina Albert, in deren Auftritt Sitzungspräsidentin
Rita Lummel „Anmut und Grazie, Akrobatik und Geschick perfekt vereint“ sah. Auch
die Mädchen der Nachwuchs- und Prinzengarde machten bei ihren schwungvollen
Marschtänzen eine gute Figur und bestachen mit Gelenkigkeit und strahlendem
Lächeln. Komplettiert wurde die erste Sitzungshälfte von Torsten Kneitz, der von
seinem bewegten Leben bei der Bundeswehr berichtete.
Vorträge mit viel Lokalkolorit
und beeindruckende Schautänze heizten die Stimmung im Saal nach der Pause weiter
an. Das „Himmelstadter Frühstücksfernsehen“ sorgte für Lachsalven und erntete
verdient die zweite Stimmungsrakete des Abends. Einfach köstlich wie Petra und
Udo Ruppert demonstrierten, was passiert, wenn die Fernsehmoderatorin statt der
erwarteten Fitnesstipps plötzlich Anleitung zur Zubereitung eines Brathähnchens
gibt. Nach waschen, würzen und ölen fand sich der staunende Udo in einer Pfanne
auf dem Esstisch wieder. Der Apfel steckte schon im Mund und die
Petersiliensträußchen unter den Achseln, als Ehefrau „Berta“ Gnade walten lies:
Der „Börzel“ blieb dran.
Über den neuen „Fiddl-Fiddl-wesst-scho-was-ich-mein“-Philatelistenbau
ereiferten sich die drei „Gondoliere vom Main“. Auf ihrer „Grand-Tour auf dem
bald freigelegten Wildbach“ ließen Thomas Detter, Michael Radke und Dietmar
Wirth ein Stück Dorfgeschehen Revue passieren. Fragen wie „Dogenbalkon oder
Rialtobrücke am Haus vom Rödersch Hermann?“ gingen die Gondoliere mit Witz und
Charme auf den Grund.
„Ein
Glück, dass es die Meegärte gibt!“, freute sich Sitzungspräsidentin Rita Lummel
mit Blick auf das „Dorfgespräch“ zwischen der „Oddill’“ (Christine Khauer) und
dem „Eustach“ (Ewald Hemmelmann). Am Dreh- und Angelpunkt für Tratsch und
Klatsch knöpfte sich das Duo nämlich unverblümt die brisantesten Himmelstadter
Themen vor. Neben Hundesatzung und missglückter Schneemann-Werbung für das
Weihnachtspostamt wurden auch die „Kücheli vom Doktor Paul“ und die schwer
berechenbaren Öffnungszeiten der Poststelle diskutiert. Das immer noch nicht
existierende Feuerwehrgerätehaus sowie die Begegnung des Biergarten-Herbert mit
der mysteriösen „Lady in Black“ fielen den spitzen Zungen zur Freude des
Publikums ebenfalls zu Opfer.
Vanessa Lummel, Christine Diel,
Daniela Lummel und Nicole Häcker nahmen die Sportlichkeit so mancher
Himmelstadterin auf die Schippe und präsentierten ihre eigene Form der
„Damengymnastik“. Bei Yoga-Übungen fielen ein paar Hüllen und flotte Sprüche.
Für den Mann in der Runde (Benjamin Häcker) blieb bei so viel geballter
Weiblichkeit nur die Rolle als lebende Matratze übrig. Den Himmelstadtern
gefielen die kessen Damen und auch bei der Zugabe flogen Büstenhalter und
Strümpfe in die Menge.
Das tänzerische Glanzlicht des
Abends setzte eindeutig die Prinzengarde mit ihrem Schautanz. Der HiKaV ließ im
wahrsten Sinne des Wortes die Puppen tanzen. In zuckersüßen Kostümen und mit
viel Liebe zum Detail zeigten die Mädchen frei nach dem Motto „Himmelstadter
Puppenkiste“ nicht nur tänzerisches Können, sondern auch viel Kreativität bei
der Themenwahl. Die Nachwuchstanzgarde orientierte sich heuer am alten Rom und
zeigte einen fetzigen Schautanz mit Fackeln und Schwertern.
Für den würdigen Schlusspunkt
sorgte das Männerballett. Auf Winnetous Spuren zeigten die Männer als wilde
Indianer ihren Kriegstanz. Spektakuläre Figuren und die abschließende
Skalpierung ihres Opfers am Marterpfahl brachten den Indianern tosenden Beifall.
In rund sechs Stunden haben es
die mehr als hundert Akteure des HiKaV geschafft, die Stimmung in der Halle zum
Kochen zu bringen, woran sicher auch die Himmelstadter Dorfmusikanten unter der
Leitung von Holger Müller ihren Anteil haben. Unterstützt wurden die „Göker“ an
diesem Abend von den „Dürrbacher Kaviar“mit seinem Ritter Jürgen II. ind seiner
Burgfrau Doris I.. Als Gastgeschenk hatten die Dürrbacher ihre Rittergarde im
Gepäck, die bei Schau- und Marschtanz ihr Können zeigte.

geschrieben von Petra Hemmelamnn
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Goldener
Narr für Thomas Scheb
Rudi Blaß ist
nun Ehrenelferrat im HiKaV
HIMMELSTADT (PET) Der
Himmelstadter Büttenredner Thomas Scheb ist von der Föderation Europäischer
Narren (FEN) mit dem „Narr von Europa“ in Gold ausgezeichnet worden. Damit wolle
man ihm für die langjährigen Verdienste um den Fasching danken, so der
FEN-Vertreter Siegfried Gierling bei der Auszeichnung im Rahmen der
Himmelstadter Prunksitzung. In der Laudatio gab Gierling einen Überblick über
Schebs Faschings-Aktivitäten. Bereits seit 21 Jahren ist der Himmelstadter im
HiKaV aktiv und mit kleinen Unterbrechungen in der Bütt anzutreffen. 1985 war er
gemeinsam mit seiner Frau Silvia Prinzenpaar. Auch als Musikclown ist Thomas
Scheb einigen Himmelstadtern noch in Erinnerung.
Über eine hohe Auszeichnung
freuten sich auch Lena Heppenstiel, Willi Stamm und Klaus Rothenhöfer. Siegfried
Gierling überreichte ihnen den „Narr von Europa“ in Silber. Lena Heppenstiel ist
seit 12 Jahren in den verschiedenen Garden des HiKaV aktiv und hält seit 2003
auch Büttenreden. Bereits seit 13 Jahren ist Willi Stamm Vereinsmitglied. 1996
trat er in den Elferrat ein und ist zudem seit 1999 im Präsidium des HiKaV
tätig. Seit 2001 tanzt er im Männerballett. Mit seiner Frau Sabine war er 2003
Prinzenpaar. Ebenfalls seit 1996 im Elferrat ist Klaus Rothenhöfer. Schon seit
11 Jahren ist er im Verein aktiv, trat 1996 auch in das Präsidium ein. Außerdem
ist er als Tänzer im Männerballett zu bewundern und schon als Armleuchter in der
Bütt zu hören gewesen.
Christine Diel und Mario Philipp
erhielten den FEN-Jahresorden. Christine Diel ist seit 13 Jahren beim HiKaV und
vor allem als Büttenrednerin bekannt. Seit 18 Jahren gehört Mario Philipp dem
HiKaV an, trat schon mit den Clowns auf und engagiert sich im Männerballett.
Auch der HiKaV selbst bedachte an
diesem Abend ein verdientes Mitglied mit einer hohen Auszeichnung. Der
langjährige Elferrat Rudi Blaß wurde zum Ehrenelferrat ernannt. Blaß ist seit
der Gründung vor 34 Jahren als Elferrat mit dabei und beendete in diesem Jahr
als Dienstältester seine aktive Zeit.

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Streifzug über den "Faschingslehrpfad"
Neues buntes
Programm der Himmelstadter Göker bei der zweiten Prunksitzung
Einen Streifzug über den
Philatelistenlehrpfad und quer durch Himmelstadt mit vielen tollen Tänzen und
gekonnten Büttenreden bot die 2. Prunksitzung des Himmelstadter Karnevalsverein.
Mit der Ernennung von 5 neuen
Senatoren (Irmgard
Zeißner , Walter Gehrsitz, Kurt Häcker, Harald Führer und Manfred Lummel)
eröffnete Sitzungs- präsidentin Rita Lummel die 2. Prunksitzung in der
Mehrzweckhalle in Himmelstadt. Eine besondere Ehre wurde dem langjährigen
Elferrat Helmar Pfrang erwiesen, er wurde nach seinem Ausscheiden aus dem
Elferrat zum Ehrenelferrat ernannt. Mit den Gästen aus Gauaschach, die einen
Experten für das stille Örtchen mit gebracht hatten und dem gekonnt
dargebrachten Marschtanz der Gastgarde starte dann das bunte Programm.
Als Mutter und Tochter und den
dazugehörigen Alltagsproblemen bewiesen Torsten Kneitz und Nadine Schäfer ihr
Können in der Bütt. Die Mädchen der Kindertanzgarde durften das
Publikum
wieder in den Orient entführen und zogen alle mit reizenden Bauchtänzerinnen.
Aladin, Yasmin, und Dschin in ihren Bann. Mit Bedauern verabschiedete der HiKaV
die scheidenden Trainerinnen Tanja Müller-Wagner und Yvonne Philipp.
Der Reporter des TBN „Trieb-Bach-News“
Günter Hofmann versicherte, dass er nie von Spatenstichen berichten werde. Die
Feststellung, dass der „Philisterpfad“ schon fest in der Hand des HiKav’s sei
und nur noch ein Kostümmuseum und Büttenrednerhaus fehle fand großen Zuspruch
beim Publikum. Das Kinderprinzenpaar ließ es sich nicht nehmen Ihr können als
Tanzpaar zur Musik von Abba unter Beweis zustellen.
Der Protokoller Wolfgang
Jeßberger nahm wie üblich die große aber auch die kleine Politik ins Visier und
kein Blatt vor dem Mund. Tanzmariechen Katarina Albert zeigte ihr Können bei
schmissiger Musik. Die Partnervermittlung hatte es nicht leicht „Lothar“
Christian Scheb unter die Haube zubringen, aber durch seine Bodenständigkeit
konnte er „UTA“ Silva Scheb doch überzeugen.
Ein weiterer Höhepunkt war der
Marschtanz der Prinzengarde. Beim Friseursalon war mächtig was los, selbst die
ausgefallensten
Wünsche
wurden vom Chef persönlich erfüllt. Seine Erlebnisse als Feuerwehrmann
schilderte Dietmar Wirth
zur Freude
des Publikums sehr anschaulich.
Das römische Imperium bildete
den Rahmen für den Schautanz der Nachwuchstanzgarde. „Ich mach nichts wenn die
Bütt nicht sofort in den Saal kommt“ meinte Thomas Scheb. Trotzdem brachte er
die ihm zugestandene Viertelstunde zur Gaudi des Publikums um. Der Hallenwirt
Manfred Schraut wurde von den Indianern des Männerballetts an den Materpfahl
gebunden und sogar skalpiert.
Einen musikalischen
Leckerbissen brachte Tommy Tomato (Thomas Detter) mit seinen Pink Lady Singers
und der Barbecue Chrischtl auf die Bühne.
Direkt vor dem großen Finale
ließ der HiKaV noch einmal die Puppen tanzen - die Prinzengarde, mit männlicher
Unterstützung, zeigte in ihrem Schautanz das Leben in der Himmelstadter
Puppenkiste.
Das große Finale wurde von den
Himmelstadter Dorfmusikanten, die das Programm in gewohnter Art durch die
Sitzung begleiteten, musikalisch umrahmt.
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Die Narrenkappe musste weg
Ziemlich aufgewühlt waren die Gemüter unserer Elferräte am vergangenen Sonntag. Musste doch der arme Göker am Elferratswagen, nach Anordnung der Karlstadter Polizei, sich ohne seine Narrenkappe auf den Weg zum Faschingszug nach Retzbach machen.
Noch bevor der Wagen seinen Unterschlupf, die Dreschhalle in Himmelstadt, verlassen hatte, standen bereits Beamte der Polizei mit Meßlatte bereit und untersagten unserem Elferratswagen die weiterfahrt zum Retzbacher Faschingszug, sollten sie den Göker nicht um ein Stück (50cm)kürzer machen.
So wurde also kurzerhand die Motorsäge angeworfen, und man machte sich dann also mit einem "unbehüteten" Göker auf den Weg.
Die Truppe ließ sich aber trotz der anfänglichen Aufregungen den schönen Tag nicht vermiesen. Die erstaunten Blicke der rund 10 000 Zuschauer galten aber nicht nur der abgesägten Kappe, Schließlich war der Wagen, mit seinen "Elfern" und dem Prinzenpaar, trotz gestutztem Göker noch sehr schön anzusehen.

("Die Kapp muß weg"
sagte die Polizei -
und wir folgten !!!)
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Die Himmelstadter Indianer siegten
Beim 8. Eußemer Männerballett-Grand-Prix in der
Eußenheimer Sporthalle kam das Männerballett der Himmelstadter "Göker" wieder
einmal auf den ersten Platz.
Mit dem Motto "Indianer" überzeugten die
Himmelstadter die begeisterten Besucher und errangen sich verdient unter der
Leitung von Margit Radke und Nina Hemmelmann den ersten Platz vor dem
Männerballett aus Fuchsstadt und dem dritt platzierten Männerballett aus
Karlburg. Damit sind sie die einzige Gruppe, die seit Start des Eußemer
Männerballetts Grand-Prix im Jahr 1999 immer auf dem "Treppchen" stand. Zum Sieg
im Jahr 2001 kamen zweite Plätze in den Jahren 2002 bis 2005 sowie dritte Plätze
1999 und 2000.
Immer
wieder Szenenapplaus und stehende Ovationen, verbunden mit vielen "Raketen",
kennzeichneten die Auftritte der neun Mannschaften beim 8. Eußemer
Männerballett-Grand-Prix in der restlos ausverkauften Sporthalle des
Sportvereins.
Ihren Titel aus dem Vorjahr nicht verteidigen
konnten die Männer aus aus Fuchsstadt. Unter dem Motto "Die Reisbauern von
China" zeigten die Männer (Leitung Erika Lell) eine tänzerisch und sportlich
ansprechende Darbietung. Damit konnten sich wieder einen Platz auf dem Treppchen
erkämpfen.
Dritter wurden die Karlburger Männer. Sie
begeisterten nicht nur das Publikum, sondern auch die Jury. Unter dem Motto
"Oktoberfest" zeigten sie in typischen Tracht ihr tänzerisches Können und
die dazu gehörige Schau.
Gleichberechtigt auf den vierten Platz kamen
alle übrigen teilnehmenden Mannschaften: Erlabrunn mit "Eine Urlaubsreise",
Karsbach mit "1001 und eine Nacht", Rohrbach mit "Robin Hood", Retzbach als
"Mexikaner", und Stetten als "Schlümpfe. Das erste Mal in Eußenheim
präsentierte sich das Männerballett aus Westheim unter dem Motto "Saturday
Night Fieber". Unter der Leitung von Ellen Nierla bewertete die Jury Kostüme,
Ideen und Originalität, Choreographie, Schwierigkeitsgrad sowie Mimik und
Gestik.
Stürmischen Applaus und viele Beifalls-Rufe und
"Raketen" gab es im Rahmenprogramm für die Mittlere Garde, die Prinzengrade, so
wie dem Männerballett der Eußenheimer "Lorbser". Mit stehenden Ovationen wurden
die Garden für ihren Marschtanz und Showtanz unter dem Motto "Männerträume"
belohnt. Moderator des Abends war Reiner Möhres, der die Begrüßung und
Vorstellung der einzelnen Gruppen und ihrer Prinzenpaare dem Sitzungspräsident
der "Lorbser" Thomas Wolf überließ. Für die musikalische Begleitung sorgte wie
in den Jahren zuvor DJ Matthias aus Oberlauringen. Einen besonderen Dank
richtete der Sprecher des Eußenheimer Männerballetts Klaus Möhres an den
Vorsitzenden des SV Eußenheim Berthold Geßner. Den Abschluss des Grand-Prix bot
der nochmalige Auftritt der Siegermannschaft aus Himmelstadt, die auch für ihre
zweite Darbietung mit viel Beifall überschüttet wurden.

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Himmelstadter
Rosenmontagszug mit Rekordbeteiligung
Bei
strahlendem Sonnenschein, wenn auch bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, nahmen
insgesamt 55 Gruppen mit über 600 Aktiven am traditionellen Rosenmontagszug
durch die Straßen Himmelstadts teil.
Zahlreiche Zuschauer
säumten den Weg des Zuges durch Himmelstadt. Sie konnten die farbenprächtigen
Gruppen aus Himmelstadt und Umgebung bestaunen. Mit viel Liebe zum Detail waren
die Wägen und Fußgruppen gestaltet.
Trotz der
großen Anzahl an Teilnehmern verlief der Zug ohne Störung. Im Gegensatz zum
Karlstadter Umzug vom Vortag, waren die Wägen aus Karlburg nicht verhüllt und so
konnte man deren farbenprächtige Gestaltung bewundern. Ein besonderes Highlight
war die “Meeflower“ des Jugendzentrums Himmelstadt, die mit viel Liebe zum
Detail gestaltet war. Aber auch Fußgruppen wie die Blue Man Group oder die „
Tulypops“ begeisterten die Zuschauer. Die unendliche Geschichte (des Neubaues
eines Feuerwehrhauses) nahm eine andere Gruppe auf die Schippe. Aber auch
Gruppen wie „Mensch ärgere Dich nicht“, Inder, Piraten und den
Jägermeisterhirschen waren mit dabei.

Erstmals hatte der
Kinderelferrat, gemeinsam mit dem Kinderprinzenpaar Marius I. und Michelle I.
seinen eigenen Wagen.Das amtierende Prinzenpaar Burkard II. und Anja I. waren
mit dem (modifizierten) Wagen des Elferrates unterwegs. Diese Wägen wurden von
den Garden des HiKaV´s begleitet.
Zur Auflösung des Zuges
fanden sich alle Narren und viele Zuschauer auf dem Kirchplatz ein, wo auch das
leibliche Wohl, bei Grillwurst, Gulasch und Glühwein nicht zu kurz kam.
Anschließend fand das Faschingstreiben seine Fortsetzung in der Mehrzweckhalle.

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